Spirituelles Zentrum

Die Ruhe vor dem Sturm -
Der Euro wird bald Geschichte sein!

wr_01
Kennen Sie den Film von Alfred Hitchcock „die Vögel“?

Die Szene, in der Scharen von Vögeln – noch! – regungslos überall herumhocken. Die Schauspieler gehen ganz langsam und betont ruhig weiter. Sie wagen kaum hinzusehen. Sie wissen, eine falsche Bewegung, ein Geräusch, und der ganze Riesenschwarm wird wie eine einzige unheilvolle Wolke aufsteigen und sich auf sie stürzen. Genauso ist die gegenwärtige Situation in Europa, in der Welt, an den Finanzmärkten. Man beschwichtigt, geht auf Zehenspitzen, vorsichtig, nur niemanden aufscheuchen, sonst geht die Panik los.

So wurden vor zwei Wochen in der „Welt“ zweimal leise und schnell Überschriften ausgetauscht. Ein Artikel am 8. Oktober titelte „Countdown zum Kollaps europäischer Banken läuft“. Das könnte Angst erzeugen und den stillen, langsamen Bankrun in Deutschland zur Panik steigern. Also titelte man schleunigst um: „Countdown zur Rettung europäischer Banken läuft“.

Das klingt doch schon viel hoffnungsfroher und beruhigender. Lustigerweise trug der Link aber einige Zeit lang die alte Überschrift als Bezeichnung.
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8644-bankendrama-welt-zensiert-schon-wieder-titel
Am Tag zuvor war ein Artikel mit der Schlagzeile „IWF-Berater gibt Europa nur noch 14 Tage“ erschienen. Auch hier schrillten wohl die Alarmglocken: Nur niemanden beunruhigen! Flugs drehte sich die Headline in „IWF-Berater dringt auf rasche Bankenrettung“. 
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8640-iwf-berater-gibt-europa-nur-noch-14-tage

Gibt es noch Lösungen?
Wir sind nun tatsächlich an einen Punkt gekommen, wo es im Prinzip nur noch zwei Alternativen gibt:

1)     Die europäischen Regierungen landen gemeinsam einen Befreiungsschlag, trotz aller dabei entstehenden Opfer. Sei es, daß es einen kompletten Schuldenschnitt für Euroland, die Bürger, die Staaten gibt und eine Stunde Null. Die Banken müssten möglicherweise vorübergehend verstaatlicht werden, um die Funktion des Geldsystems aufrecht zu erhalten. Oder sei es, daß Deutschland, Österreich, Finnland und Niederlande gemeinsam austreten – vielleicht einen Nordeuro behalten - um den hoffnungslos verschuldeten Ländern eine Abwertung in ihrer Landeswährung zu ermöglichen – und damit eine Chance zur Genesung.
Aber auch bei Schuldenschnitten und Verstaatlichungen müssen die Banken finanziell aufgefangen werden! Das bedeutet neue Staatsschulden und würde den Schuldenerlaß teilweise wieder einkassieren. Kein allzugroßer Befreiungsschlag. Würde also nur funktionieren, wenn lediglich beispielsweise die Sparkassen und Raiffeisenbanken unter Staatlicher Führung bestehen blieben, um den Zahlungsverkehr aufrecht zu halten. Die meisten Vermögen gingen verloren.

2)     Durchwursteln wie bisher. Das kann nur durch massives Gelddrucken bewerkstelligt werden, gleichgültig, welches Etikett man draufklebt. Denn im Unterschied zur Lehmann-Krise 2008 haben die Staaten keinen Spielraum mehr, das Pulver wurde verschossen. Neue Schulden in solchen gigantischen Höhen, die zur europäischen Bankenrettung nötig wären, kann kein Land mehr aufnehmen, selbst Deutschland nicht. Also würde die Druckerpresse rattern, was bald Inflation bedeutet.

Lösung Nummer eins können wir wohl getrost ad acta legen, lieber Leser.

Was würde das für den Bürger bedeuten?
In dieser Situation wäre eine kräftige Inflation sogar noch das gnädigste Mittel. Es trifft die Mehrzahl der Bürger nicht. Die meisten Menschen in Europa sind verschuldet oder leben gerade von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck. Nur wenige besitzen Vermögen, in der Regel die Älteren, die keine Aufstände anzetteln. Eine Inflation von 10 – 15% beseitigt die drückendsten Staatsschulden innerhalb weniger Jahre. Schon nach fünf Jahren sind sie vom Wert her nur noch halb so hoch. Im schlimmsten Falle entgleist die Teuerung und schlägt in die gefürchtete Hyperinflation um. Die Chancen dafür sind hoch, denn die „vorsichtigeren“ Nordstaaten können nicht verhindern, daß weiter wachsenden Probleme der „Südschiene“ mit immer größerer Geldmengenausweitung bekämpft werden müssen.

Leidtragende sind Rentner, von staatlichen Zahlungen Abhängige – und Anleger, die in Finanzprodukte wie Lebensversicherungen eingezahlt haben. Die Summe, die am Ende noch ausgezahlt wird, reicht dann für einen schönen Urlaub – oder ein Abendessen. Wer allerdings Edelmetalle besitzt, hat sein Vermögen wirksam geschützt. Gold und Silber waren schon immer die besten Versicherungen gegen die Geldentwertung.

Und wenn die Banken doch crashen?
Sollten die neuen Rettungsmaßnahmen nicht greifen, kann es sehr schnell gehen. Dann ist auch das letzte Fünkchen Vertrauen in Europa, die Politik und die Banken dahin. Es braucht dann nur einen Zusammenbruch einer „systemrelevanten“ Bank, oder eine ungeordnete Insolvenz Griechenlands oder einen Crash des Euro und die Gelder werden schlagartig aus den Banken abgezogen. Das kann noch im Oktober geschehen, sich möglicherweise aber auch noch Monate hinziehen.
Doch wenn es „losgeht“ versuchen die Bürger in ganz Europa innerhalb von Stunden ihr ganzes Erspartes abzuheben. Es ist davon auszugehen, daß die Banken in diesem Fall einfach geschlossen werden.

In den USA beispielsweise wurde bereits kürzlich die Bank of Amerika, eine Großbank, fast geschlossen. Das Geldinstitut war als höchst bankrottgefährdet in die Schlagzeilen geraten. SWAT-Teams der Polizei standen in voller Bewaffnung vor den Filialen und hinderten die Bürger daran, die Bank zu stürmen und ihr ganzes Geld abzuheben. Nur Notbetrieb und das Abheben kleiner Summen war noch möglich. http://www.youtube.com/watch?v=ozmX5J9AwP0
http://business.gather.com/viewArticle.action?articleId=281474980498990

Ein europäischer Bankencrash würde ziemlich sicher auch ein Ende des Euro bedeuten. In diesem Falle könnte es sogar sinnvoll sein, ein paar tausend Euro auf den Konten zu belassen. Man würde wahrscheinlich unter allen Umständen vermeiden, daß die gesamte Bevölkerung über Nacht alles verliert, Aufstände wären die Folge. Man wird alles tun, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Es ist daher anzunehmen, daß eine Pro-Kopf-Summe bis zu vielleicht 5000 Euro in der neuen Währung auf dem Konto umgeschrieben würde. Alles über das Limit würde dann verfallen oder (auf Nimmerwiedersehen) auf ein Sperrkonto transferiert. Bargeld könnte man dann möglicherweise nur sehr kurze Zeit und ebenfalls pro Person nur bis zu einer bestimmten Obergrenze eintauschen. Eine Kombination von Bankguthaben und Bargeld daheim könnte deshalb die beste Strategie sein.

Wer Vermögen hat, kann auch in Sachwerte investieren. Wald ist prima, der wächst ständig im Wert. Aber: Man muß sich ein bißchen drum kümmern. Dafür kann man prima Kaminholz machen und auch dann noch heizen, wenn es keinen Strom und kein Heizöl mehr gibt.

Oder das eigene Haus renovieren und mit krisengeeigneten Dingen versehen wie eben Kaminöfen. Wohnraum unterm Dach für die lieben Familienmitglieder, die in der Krise auf's Land geflohen kommen. Petroleumlampen, genügend Petroleum und ein alter OMA-Küchenherd, der mit Holz geheizt werden kann zum Kochen ...

Oder ein Gewächshaus im Garten, da gibt's Tomaten und Gemüse, wenn die Läden zu sind. Oder eine richtig gut ausgestattete Vorratskammer, damit man nicht rausmuß und was zu Essen ergattern, weil alles geschlossen ist.

Wenn nämlich der Handel merkt, daß der Euro bald nichts mehr wert sein könnte, gibt es keine Waren mehr zu kaufen. Die werden schön weggeschafft, bis das neue Geld da ist - oder wenigstens Sicherheit besteht. Das war 1948 genauso. Und als die neue D-Mark kam, waren die Regale wieder knallvoll und in den Fenstern stand zu lesen:

 "Neue Währung, neue Preise!"


SSE - SOLARIS (c)
Der Verlag für Bücher und zahlreiche Artikel mit spirituellen Themen

www.solarisweb.at - offic(at)solarisweb.at